Soeben wurde ein Infoblatt zum Thema einheimische Fledermäuse und SARS-CoV 2 veröffentlicht, welches den derzeitigen Kenntnisstand zu diesem Thema aufzeigt.
Dieses Papier wurde von mehreren Fledermausschutzverbänden und wissenschaftlichen Institutionen in gemeinschaftlicher Arbeit erstellt.
Kurzversion mit den Schnellmerk-Fakten
https://www.deutsche-fledermauswarte.org/fledermaeus-und-sars-cov-2
Wir bitten um eine bereite Streuung dieses Infoblattes!

Das Kuratorium der vor 12 Jahren von Michael Ross gegründeten Stiftung Höhlenrettung beschließt jedes Jahr über die Verwendung der Erträge.

Dieses Jahr wurde u.a. der Solifonds 2 des VdHK mit einer dreistelligen Summe bezuschusst, ganz im Sinne des Stiftungszwecks. Ein weiterer dreistelliger Betrag ging an die Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. zur Anschaffung von medizinischer Ausrüstung.

Mehr über die gemeinnützige Stiftung Höhlenrettung findet man unter www.stiftung-höhlenrettung.de?

Demografischer Wandel in der Höhlenforschung
Eine Ideenliste für Gegenmaßnahmen

Der demografische Wandel macht auch vor der Höhlenforschung nicht halt. Das Durchschnittsalter der Höhlenvereine steigt vielerorts und teilweise finden keine Forschungstouren mehr statt. Die Höhlen, die man Jahrzehnte zuvor zu schützen versucht hat, geraten in Gefahr, das spezifische Wissen über lokale Begebenheiten sowie die vielschichtige Forschung drohen verloren zu gehen. Es stellt sich die Frage: Was kann man dagegen unternehmen? Wie können junge und aktive Leute in die Vereine beziehungsweise in die anstehenden Forschungsprojekte integriert werden?

Im Folgenden sollen Ideen zu zwei Ansätzen diskutiert werden:
1. Kinder und Jugendliche in einem Alter von 12-18 Jahre zu gewinnen
2. Jugendliche und junge Erwachsene in einem Alter von 18-30 Jahre zu akquirieren

Demografischer Wandel in der Höhlenforschung - Eine Ideenliste für Gegenmaßnahmen (PDF)

In Deutschlands Höhlen leben mindestens genauso viele Tiere wie in Wäldern oder Seen. Höhlentiere sind einzigartig, denn sie sind optimal an diesen ungewöhnlichen Lebensraum angepasst. Sie sind meist blind, da in absoluter Dunkelheit die Augen funktionslos sind. Stattdessen verfügen sie über einen hervorragenden Geruchs- und Tastsinn. Man unterscheidet zwischen 'echten' Höhlentieren, Höhlengästen, 'höhlenliebenden' und 'höhlenfremden' Tieren.

Dieses konkurrenzlose und durch brillante Bilder unterstützte Bestimmungsbuch stellt alle Höhlentiere Deutschlands - unter anderem Insekten, Krebstiere, Spinnentiere, Schnecken, Würmer und Säugetiere - vor. Die Porträts enthalten Informationen zu Aussehen, Fundregion, Verbreitung und ähnlichen Arten. Den Autoren gelingt es damit, die ebenso faszinierenden wie geheimnisvollen Höhlentiere der Fachwelt und allen an der Natur Interessierten näherzubringen.

Stefan Zaenker , Klaus Bogon , Alexander Weigand
Die Höhlentiere Deutschlands
Finden - Erkennen - Bestimmen
ca. 450 S., ca. 250 farb. Abb. geb. 12 x 19 cm
ISBN: 978-3-494-01831-7
€ 29,95
Erscheint: 20.05.2020

Liebe Höhlenfreunde,

nach der Absage von Veranstaltungen wie der VdHK Jahrestagung und des Biospeleo Workshops müssen wir Euch aus gegebenem Anlass leider zum Verzicht auf Höhlentouren aufrufen.
Es geht in der aktuellen Corona Krise nicht nur um die Vermeidung aller Sozialkontakte sondern auch um die Schonung des Rettungs- und Gesundheitssystems.
Bitte plant keine Höhlen- oder Bergtouren bis sich die Lage entspannt hat.

Vielleicht ist jetzt eine gute Zeit Eure unterirdischen Aktivitäten zusammenzufassen für die Mitteilungen oder das Internet.
Bleibt gesund und munter!

Eure Bärbel

Liebe Höhlenfreunde,

einige von Euch haben vielleicht schon geahnt, dass die derzeitige Entwicklung zum Corona-Virus auch Auswirkung auf die Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. (VdHK) vom 20. bis 24. Mai 2020 haben könnte. Nachdem der Lahn-Dill-Kreis mit sofortiger Wirkung beschlossen hat, dass alle in den kreiseigen Liegenschaften geplanten Veranstaltungen, die nicht dem Schulzweck unterliegen, bis auf Weiteres untersagt werden und wir eigentlich sicher sind, dass sich die Kommunen in den nächsten Tagen dieser Entscheidung anschließen werden, bleibt uns eigentlich keine andere Möglichkeit, als die Tagung abzusagen. Noch halten sich die angefallenen Kosten in Grenzen.

Ihr könnt sicher sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben, zumal schon sehr viel Vorbereitung in der Veranstaltung steckt (alleine in der Programmierung der Homepage stecken viele Wochen Arbeit). Vielen Dank an alle, die sich teilweise mit großem Einsatz eingebracht haben und auch an diejenigen, die für die Tagung als Helfer, Exkursionsleiter, Vortragende, Schirmherrin usw. zur Verfügung gestanden hätten. Wir denken, wir können diese ganze Planung sehr gut für eine spätere Tagung verwenden.

Für die Jahreshauptversammlung des VdHK ist ein neuer Einzeltermin zu einem späteren Zeitpunkt angedacht.

Glück tief und bleibt gesund!