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Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bewegt immer noch die Gemüter. Auch der VdHK hat vorschriftsmäßig entsprechende Hinweise aufgestellt und im Mitteilungsheft 2+3/2018 sowie auf www.vdhk.de im Downloadbereich unter „Hinweis zur DSGVO beim VdHK“ veröffentlicht.

Einige VdHK-Mitgliedsvereine melden ihre Mitglieder nun aber anonym an den Verband und die Verwaltung der Bergungskosten-Solidaritätsfonds 1 und 2. In den übersendeten Listen sind dann nur noch die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens zu finden.

Hier wird übertrieben und Datenschutz über Mitgliederschutz gestellt, denn so entstehen erhebliche Nachteile für unsere Mitglieder! Mittel aus den Solifonds 1 und 2 können nur ausgezahlt werden, wenn wir nachweisen können, dass der Antragsteller eingezahlt hat und VdHK-Mitglied ist – dazu muss allerdings der volle Name gespeichert werden. Anonyme Mitglieder werden zwar in die Liste aufgenommen und den Vereinen zugeordnet, bekommen aber keinen Ausweis und können nicht Mitglied im Solidaritätsfonds 2 werden. Mitglieder, die nicht mehr vom Verein gemeldet werden, gelten bei uns als ausgetreten und werden nach zwei Jahren gelöscht. Wenn sie Mitglieder in den Solifonds 1 oder 2 sind, verlieren sie damit aber mit sofortiger Wirkung auch den Anspruch auf Auszahlung.

Hier ist die Vernunft jedes Mitglieds gefragt und auch die Vereinsvorstände sind in der Pflicht, ihre Mitglieder darüber aufzuklären, wo der wirkliche Nutzen der Datenschutzgrundverordnung liegt und wo übertriebene Vorsicht zu gravierenden Nachteilen führen kann. Die Bergungskosten-Solidaritätsfonds 1 und 2 dienen dem Schutz und der Sicherheit unserer Mitglieder. Alle personenbezogenen Daten werden bei uns nur auftragsbezogen verwendet und nicht weitergegeben.

Am Freitag, 23.11.2018 um 15°°h wird es eine Abschiedsbegegnung im „Haus des Abschieds“, Schmid Bestattungen, Pfeilhalde 8,
73529 Schwäbisch Gmünd (Straße Richtung Waldstetten) geben. Dazu sind alle Bekannte und Freunde von Daniel eingeladen.

H. Daniel Gebauer hat sein ganzes Leben der Höhlenforschung gewidmet. Sein Herz hing vorallem an Höhlen in Indien und Nepal, die er mit beeindruckendem Fleiß, Verzicht und Akribie dokumentiert hat. Seine Expeditionsberichte zählen zu den internationalen Standardwerken. So hat er eine ganze Generation von Speläologen über die Grenzen hinaus positiv beeinflußt und hohe Maßstäbe gesetzt.
Sein fröhliches Herz und Mut sind Vorbild nicht nur bei seinen Expeditionspartnern. Für sein Lebenswerk wurde er 2017 Ehrenmitglied des VdHK.
Er hatte sich leise in unsere Herzen geschlichen, bescheiden und froh. Dort wird er bleiben und uns an besondere Begegnungen erinnern. Daniel, Du wirst uns allen sehr fehlen! Gute Reise lieber Freund,
tieftraurig.

Stefan Niggemann (Hrsg.)
Dechenhöhle Erdgeschichten. – 304 S., 325 zumeist farb. Abb., Hardcover, Format DIN A4, Iserlohn 2018. Bezug: Dechenhöhle, Dechenhöhle 5, 58644 Iserlohn, www.dechenhoehle.de, Preis: 29.80 €

Die Autoren Dr. Stefan Niggemann, Prof. Dr. Detlev K. Richter, Elmar Hammerschmidt †, Rasmus Dreyer, Witold Grebe und Alexander Platte haben es unternommen, eine neue und sehr gründliche Monographie zur altbekannten, aber für die Forschung immer noch sehr ergiebigen Dechenhöhle zu schreiben. Sie wurde im Rahmen der Jahrestagung 2018 des Verbandes vorgestellt.

„Die Dechenhöhle – das unterirdische Zauberreich des Sauerlandes: Sie ist zugleich Märchenwelt aus Tropfstein wie auch Forschungslabor und Naturmuseum. Als Eingangstor zum Naturpark Sauerland-Rothaargebirge ist die Dechenhöhle auch aus dem Ruhrgebiet nur eine kurze Autofahrt entfernt. Dieser durchgehend in Farbe gehaltene Band ist das erste Buch, welches die Geschichte und die Geologie einer der schönsten deutschen Höhlen darstellt. Hier werden "Erdgeschichten" erzählt, 150 Jahre wurden aus historischen Quellen abgelesen, die Jahrmillionen davor konnten durch naturwissenschaftliche Studien rekonstruiert werden. Ein Buch für den Höhlen und Naturforscher wie auch für den staunenden Höhlentouristen“. So beschreiben die Autoren ihren Band in populärer Form selbst, aber das ist eine Buchvorstellung mit sehr viel Understatement. Selten hat der Rezensent eine so umfassende und gründliche Monographie einer Schauhöhle gelesen, in der so gut wie kein Aspekt der Höhlenforschung fehlt und alle Informationen auf den neuesten Stand der Forschung sind. Einzig der GeoPark Ruhrgebiet, in dem sich die Dechenhöhle befindet, kommt so gut wie nicht vor.

Der Inhalt umfasst eine Chronik der Dechenhöhle, ein Vorwort des Herausgebers, Grußworte von Brad Wuest (ISCAA), Anne Marie Kreckel (Fördervereinsvorsitzende der Höhle) sowie Gerhard Schmier (MVG und MKD), einen historischen Überblick zu den Höhlen in Iserlohn und zur Dechenhöhle, Beiträge zur Verbreitung der Höhlen in Iserlohn, zum Iserlohner Massenkalk, zur Entstehung der Höhlen im Grünerbachtal, zur Dechenhöhle (Erforschung, Vermessung und Beschreibung), eine Darstellung schöner Sinter der Iserlohner Höhlen in Form attraktiver Fototafeln in der Bandmitte, Forschungsergebnisse zum geochemischen Gedächtnis der Sinter und Detailstudien mit Uran-Thorium-datierten Sintern, einen Überblick des Deutschen Höhlenmuseums Iserlohn, eine Beschreibung des hochinteressanten Spannungsfeldes von Dechenhöhle und Tourismus sowie einige Tafeln mit historischen Ansichten der Höhle und abschließend ein umfangreiches Literaturverzeichnis.

Hut ab vor der Leistung, neben der Organisation der Jahrestagung des Verbands auch noch pünktlich diesen Band geschrieben, redigiert, finanziert und vorgelegt zu haben – und das neben dem üblichen Schauhöhlenbetrieb. Absolut vorbildlich!

Um den Jahreswechsel 2018/19 erscheint mein neues Buch „Wissenskulturen des Subterranen: Vermittler im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

In dem biografischen Lexikon wird das Leben von 270 Persönlichkeiten aus dem Feld der Höhlenforschung beschrieben. Geografischer Schwerpunkt ist Österreich und die Länder der ehemaligen Habsburgermonarchie, wobei aber auch HöhlenforscherInnen aus anderen Ländern Europas enthalten sind, wenn sie im Ostalpenraum tätig waren. Der Zeitraum, der abgedeckt wird, reicht vom 17. Jhdt. bis zu kürzlich verstorbenen Kolleginnen und Kollegen. Das Buch ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die sich für die Geschichte der Höhlenkunde interessieren.

Deutsch, Hardcover, 24*17 cm, ca. 650 Seiten und 250 S/W-Abb., Wien, Köln, Weimar: Böhlau, ISBN 978-3-205-20678-1

Die englischsprachige und französischsprachige Ausgabe des Newsletter:

EuroSpeleo Newsletter October 2018
Bulletin d’Information EurosSpeleo, octobre 2018

Die Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. trauert um ihren Gründungsvater. 1985 war Wolfgang Morlock federführend an der Gründung der  Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. beteiligt. Unter seiner Leitung wuchs die Mitgliederzahl erfreulicherweise rasch an, so dass heute eine gut ausgebildete und ausgerüstete Anzahl an Höhlenrettern aus ganz Südwestdeutschland einsatzbereit ist.
In Anerkennung seiner Verdienste für die Höhlenkunde sowie für die Rettung aus unterirdischen Hohlräumen war Wolfgang Morlock im März 2013 mit der Landesehrennadel Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.

Wolfgang, den nicht nur seine Freunde von der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Stuttgart unter dem Namen „Max“ kannten, war viele Jahre Vorsitzender der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. Bei den Speläologen war er vor allem bekannt durch viele Forschungen in den Höhlen des Landes und der weiten Welt, über die er dann in zahlreichen exzellent bebilderten Diavorträgen berichtet hatte.

Als Ehrenvorsitzender stand Wolfgang Morlock der Höhlenrettung auch nach seinem 2008 erfolgten Ausscheiden aus dem Amt weiterhin tatkräftig zur Seite. Sein Rat war vor allem gefragt, wenn es um heikle Angelegenheiten ging. Seine zahlreichen Kontakte bei Speläologen und Behörden konnte er oft nutzbringend einsetzen, um auftretende Probleme im Interesse der Höhlenforscher zu lösen.
 
Als leidenschaftlicher Taucher verbrachte er seine Freizeit gerne unter Wasser – am liebsten, wenn er dabei noch eine Höhle betauchen konnte. Davon wurde er jedoch im weiteren Verlauf seiner Erkrankung immer öfter abgehalten, was jedoch seinen vielen weiteren Projekten unter und über der Erde keinen Abbruch tat.

In der letzten Zeit zog er sich immer mehr in sein familiäres Umfeld zurück. Hier erlag Max auch seiner Erkrankung und wurde am 5. März 2018 von seinen Leiden erlöst.

Bei unserem Freund, Gründervater, langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden möchten wir uns alle für die unzähligen Stunden, die er mit uns verbracht hat, für gelungene Rettungsaktionen, gemeinsame Höhlentouren und diverse Tauchgänge bedanken. Max wird uns immer in Erinnerung bleiben und einen Platz in unseren Herzen einnehmen.

It is with great pleasure that the European Speleological Federation (FSE) publishes its fourth EuroSpeleo Newsletter. This Newsletter will be exclusively available in electronic form and it will be distributed through the FSE mailing lists, website and Facebook page. It will be edited by the FSE Bureau and will inform member countries and individual speleologists about important events nationally and internationally as well as new developments and the initiatives of the FSE and its member countries. This Newsletter will be released on an occasional basis.

Please spread this newsletter on the broadest way possible among caving clubs and individual speleologists and all those interested.

You can download the English version of the December 2017 Newsletter here:

http://www.eurospeleo.eu/images/stories/docs/europeleo-news/EuroSpeleo%20Newsletter%20Dec%202017%20EN.pdf

With cordial regards,

Zum Jubiläum präsentiert der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. die Höhlentier Homepage in neuem Design.

Von nun an ist die Seite auch auf Tablets und Smartphones abrufbar. Und sie sieht einfach klasse aus - ein großer Dank an Christian Zaenker und an alle die zum großen Erfolg des Höhlentier des Jahres seit 10 Jahren begetragen haben.

Es ist tatsächlich passiert. Das Bundesnaturschutzgesetz wurde geändert und der Höhlen als Lebensraum in ganz Deutschland unter Schutz gestellt.

Höhlen und naturnahe Stollen sind im §30 BNatSchG Absatz 2 als schützenswerte Biotope mit aufgenommen.
Mein Dank gilt allen, die sich seit Jahrzehnten für den Höhlenschutz einsetzen, nur zusammen haben wir diesen Meilenstein erreichen können.

Ein ganz besonderer Dank gilt Friedhart, Sven und Stefan, die die VdHK Stellungnahme zum Gesetzesentwurf verfasst haben.

Bitte teilt diese gute Nachricht mit allen Höhlenvereinen und Höhlenforschern sowie den entsprechenden Behörden und Ansprechpartnern vor Ort.

Die Änderungen sind jetzt im Bundesgesetzblatt (BGBl. I S. 3434) veröffentlicht und treten am 1. April 2018 in Kraft.

Wir freuen uns auf konstruktive Gespräche zum Höhlenschutz.


Update 05.10.2017: Veröffentlichung des Gesetzes (bv/gn)

Wir verdanken ihm viel. Michael Krause war lange Jahre eine der Stützen des VdHK. Akkurat und ohne viel Aufhebens gestaltete er von 2001 bis 2013 die Mitteilungen und die Karst und Höhle-Bände in hochwertigster Qualität. Er war uns ein geschätzter Kollege und Freund.
Leider konnte er durch seine schwere Krankheit in den letzten Jahren nicht mehr an unseren Tagungen und Exkursionen teilnehmen. Der Liebe zum Untergrund blieb er bis zuletzt treu.
Michael Krause verstarb am Samstag, den 12.08.2017 in Stuttgart.

Die Beerdigung wird nun am Mittwoch, den 16. August 2017 um 13:00 Uhr auf dem Friedhof Rohracker in Stuttgart–Hedelfingen/Rohracker, Rohrackerstraße 190, stattfinden.

Lieber Michael, hab Dank für all die schönen Jahre, wir vermissen Dich!

Traueranzeige

Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura sind UNESCO-Welterbe - Welterbekomitee würdigt Höhlen in Baden-Württemberg als einzigartiges Zeugnis der Eiszeit

Das UNESCO-Welterbekomitee hat am 9. Juli 2017 in Krakau die Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura in Baden-Württemberg in die Welterbeliste aufgenommen. Sie sind Fundorte der ältesten mobilen Kunstwerke der Welt. Das Welterbekomitee betonte, dass die Dichte der Funde, die Bedeutung des Ensembles für die Geschichte der Entwicklung der Künste sowie der Beitrag der Stätte zur Erforschung des Jungpaläolithikums weltweit einzigartig sind. Die Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura sind die 42. Welterbestätte Deutschlands.

„Als jüngste deutsche Welterbestätte", so Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Leiterin der deutschen Delegation bei der Welterbekomiteesitzung „erlauben uns die Höhlen und die Eiszeitkunst im schwäbischen Jura den ältesten Spuren zu folgen, die der Mensch bei seiner Besiedlung Europas hinterließ. Die hier gefundenen Objekte wie die Venus vom Hohlen Fels sind faszinierende Zeugnisse prähistorischer Kunst und haben mich auch persönlich tief beeindruckt.“

"Die Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura sind ein einzigartiges Beispiel unserer Menschheitsgeschichte. Die dort gefundenen Kunstwerke und Musikinstrumente spiegeln das handwerkliche Können der ersten modernen Menschen wieder und zeigen, welche Rolle Kunst und Kultur bereits vor 40.000 Jahren gespielt haben“, erklärt Prof. Dr. Hartwig Lüdtke, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission. „Ich freue mich sehr, dass das Welterbekomitee diese einmaligen archäologischen Fundstätten in die Welterbeliste aufgenommen hat und sie jetzt zum Netzwerk prähistorischer Stätten von herausragender Bedeutung für die Menschheit zählen. Es liegt nun in der Verantwortung der gesamten Staatengemeinschaft, sie zu schützen.“

Als sich anatomisch moderne Menschen vor mehr als 40.000 Jahren nach Europa ausbreiteten, hinterließen sie auf der Schwäbischen Alb die ältesten mobilen Kunstwerke der Welt. Die nun zum UNESCO-Welterbe zählenden sechs Höhlenfundstellen und die sie umgebende Landschaft im Ach- und Lonetal sind Fundorte von insgesamt über 50 meist aus Elfenbein aber auch aus Knochen gearbeiteten Figuren. Dazu zählen das Elfenbein-Mammut von der Vogelherdhöhle, die Venus vom Hohlen Fels und der Löwenmensch aus dem Hohlenstein-Stadel. Auch acht Flöten sind unter den Fundstücken. Die Objekte sind zwischen 35.000 und 43.000 Jahre alt.

Abbildungen von Fauna, Mensch und Tier

Die meisten der bislang gefundenen Kunstobjekte bilden die Fauna der eiszeitlichen Landschaft einer Steppentundra ab und zeigen Tiere wie Mammut, Wisent, Pferd, Höhlenlöwe oder Höhlenbär. Doch neben dieser Megafauna gibt es auch Darstellungen kleinerer Tiere – ein Wasservogel, ein Fisch und wahrscheinlich ein Igel zählen dazu. Etwas Besonderes sind Darstellungen von Menschen sowie Mischwesen von Mensch und Tier. Weltbekannt ist die Venus vom Hohle Fels, die die älteste Frauendarstellung ihrer Art ist. Auch der Löwenmensch vom Hohlenstein Stadel, ein aufrecht stehendes Mischwesen aus Mensch und Löwe, ist von herausragender Bedeutung. Vervollständigt wird dieses Ensemble eiszeitlicher Kunst mit dem Fund von acht Flöten. Sie sind der direkte Nachweis, dass die eiszeitlichen Jäger und Sammler bereits Musik machten.

Sechs Höhlen im Ach- und Lonetal

Die Fundobjekte stammen allesamt aus Höhlenfundstellen in zwei Tälern der Schwäbischen Alb – dem Achtal etwa 15 km westlich von Ulm und dem Lonetal etwa 20 km nordöstlich von Ulm. Hier liegen die Fundstellen Geißenklösterle, Hohle Fels und Sirgensteinhöhle (Achtal) sowie Vogelherdhöhle, Hohlenstein Stadel-Höhle und Bocksteinhöhle mit dem Bocksteintörle (Lonetal). In all diesen Höhlen konnten durch archäologische Ausgrabungen Schichten des Aurignacien mit Schmuck- und Kunstobjekten freigelegt werden. Sie bieten eine weltweit einzigartige Konzentration von Fundplätzen. Das Auftreten der ältesten Kunst und Musik in mehreren Fundstellen innerhalb einer Mikroregion verdeutlicht die Bedeutung von Ach- und Lonetal als zentrale Siedlungsareale der frühesten modernen Menschen in Europa.

Hintergrundinformationen

Das Welterbekomitee setzt sich aus 21 gewählten Vertragsstaaten der Welterbekonvention zusammen und entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste sowie über Schutzmaßnahmen für bestehende Welterbestätten. Deutschland verzeichnet nun 42 Welterbestätten. Kriterien für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe sind unter anderem der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte und ein Managementsystem, das die Erhaltung des Erbes für zukünftige Generationen sicherstellt. Mit der Einschreibung in die Welterbeliste verpflichten sich die Vertragsstaaten, die Welterbestätten auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu schützen und somit für künftige Generationen zu bewahren. Das Komitee tagt noch bis zum 12. Juli im polnischen Krakau.

Deutsche UNESCO-Kommission, www.unesco.de

Ein großer Bereich unser wissenschaftlich weitgefächerten Tätigkeiten findet im „Dunkeln“ statt und wird von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

Ein großes Bestreben des Verbands ist es, die Höhlenforschung und deren Arbeit in der Öffentlichkeit bei Behörden „sichtbar“ zu machen.

Die gesammelten Daten dienen der Wissenschaft und den Behörden.
Höhlenforscher leisten durch Publikationen und aktiven Naturschutz einen großen Beitrag. in der Öffentlichkeit.

Deshalb hat der VdHK drei Rollups zum 33. Deutschen Naturschutztag in Magdeburg (13-17.9.2016) anfertigen lassen.

Die Rollups können für Veranstaltungen, Vorträge und sonstige Öffentlichkeitsarbeiten beim Verband angefordert werden.

Die drei Aufsteller haben eine Breite von jeweils 1 m und eine verstellbare Höhe zwischen 1,7m und 2,2 m.

Die Rollups werden kostenlos durch den Verband an den Anfordernden versendet. Die Kosten für den Rückversand an den VdHK trägt der jeweilige Nutzer. Die Rollups können auch abgeholt werden.

Die Terminabsprache und der Versand erfolgen durch den stellvertretenden Schatzmeister.

Neuer Solidaritätsfonds (Solifond 2) auf der Hauptversammlung in Laichingen beschlossen

Ab sofort kann sich jedes VdHK Mitglied für die Biospeläologie-Mailingliste anmelden.
Inzwischen sind bereits über 100 Teilnehmer gelistet.
Wer sich für diesen neuen Service interessiert sendet bitte unserem Biospeläologie-Referenten Stefan Zaenker eine betreffende E-Mail.